Aufbau Struktur Funktionen  und Arten von Eiweißen (Proteine)


Eiweiße sind im menschlichen Körper der Baustoff der Zellen.  Sie bestehen aus Einzelaminosäuren, welche zu Aminosäureketten zusammengefügt sind und bilden somit die Struktur und den Aufbau der jeweiligen Zellen. Meist enthalten Aminosäureketten einige tausend einzelne Aminosäure.  Titin ist mit über 30000 einzelnen Aminosäuren das größte uns bekannte Protein ( Muskelprotein ) im menschlichen Körper. Aminosäureketten von unter 100 Einzelaminosäuren werden als Peptide bezeichnet( Dipeptide, Tripeptide, Oligopeptide, Polypeptide ). Demzufolge werden Eiweiße erst ab Kettenlängen von über 100 zusammengefügten Aminosäuren als Protein bezeichnet. Proteine haben in unserem Organismus verschiedene Funktionen. Strukturproteine bilden Haut, Knochen und Bindegewebe. Transportproteine sind für den Fluss von Eisen und Hämoglobin verantwortlich. Bei Verletzungen oder Infektionen dienen Proteine als Antikörper und der Blutgerinnungsfaktor wird durch sie bestimmt. Enzyme Kollagene und Hormone werden durch Eiweiße gebildet. Über die Nahrung werden pflanzliche und tierische Eiweiße aufgenommen, in Einzelaminosäuren aufgespalten, zu Aminosäureketten zusammengefügt und als Proteinaufbau eingesetzt.  Nahrungseiweißen wird eine biologische Wertigkeit zugeordnet (Nährwerttabelle) welche besagt, wie viel der aufgenommenen Eiweiße als körpereigenes Protein genutzt werden kann. Man benutzt das Vollei als optimalen Wert und gibt ihm den Wert 100. Durch ein ausgewogenes Mischverhältnis pflanzlicher und tierischer Eiweiße wird die biologische Wertigkeit enorm erhöht. Tierisches Eiweiß ist in der Aufnahme für den menschlichen Organismus jedoch viel günstiger, da die Proteinstrukturen der unseren ähnlich sind. Bei nicht optimaler Eiweißaufnahme können einzelne Aminosäure fehlen, was zur Folge hat, dass alle anderen aufgenommenen Aminosäuren nicht zum Proteinaufbau genutzt werden können. Diese werden dann vollständig in die Glykogen und Fettspeicher abgeschoben.  Im Nahrungseiweiß kommen nur Aminosäuren der L- Form vor und nur diese kann der Körper verwerten. Die L-Form zeigt die molekulare Anordnung. Die Zufuhr von Eiweißen sollte bei einem Erwachsenen bei 0,8 Gramm bis 1,0 Gramm pro Kilogramm des Körpergewichts ( 0,8g – 1,0g pro kg/KG ) liegen. Eiweißmangel, speziell in Entwicklungsländern kann lebensbedrohlich werden, jedoch in unserer Region und im europäischen Raum stellt dies kein Risiko dar. Lieferanten von Eiweißen sind hauptsächlich Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier, Hülsenfrüchte und Nüsse. Man unterscheidet demzufolge Egg Proteine, Milchproteine, Molke Proteine, Weizenproteine und Sojaproteine.



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